
Collectif PourquoiPas
Zirkus | Cirque
Viele Menschen in einer Halle. Sirenengeheul, Gedränge, Chaos. Und mittendrin: seltsame Wesen mit Helmen und Kissenpanzern.
Ausgehend von einer krisenhaften Welt in ständiger Alarmbereitschaft entwickelt das Collectif PourquoiPas eine spektakuläre Zirkusperformance über Gemeinschaft, Solidarität und das Vertrauen in andere. Gespielt wird bewusst an Orten, an denen Menschen im Alltag zusammenkommen – Sporthallen, Festsäle oder andere Versammlungsräume, die im Katastrophenfall zu Schutz- und Zufluchtsorten werden können.
Partnerakrobatik, Jonglage, Theater und Livemusik verbinden sich zu einem ebenso wilden wie poetischen Erlebnis. Die Grenze zwischen Bühne und Publikum verschwimmt: Wer möchte, kann selbst Teil des Geschehens werden, sich bewegen, tragen oder tragen lassen. Niemand muss mitmachen – aber alle sind mittendrin. So wird aus Zirkus ein gemeinsames Experiment darüber, was passiert, wenn wir uns aufeinander verlassen müssen.
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Bilder © Ben Barber (Bilder zum Vergrößern anklicken)
Besetzung
Konzept und Text Collectif PourquoiPas
Spiel und Akrobatik David Aubé, Charlotte Meyerdierks, Chloé Frappat, Marco Mercier, Txomin Laurent, Simon Berger, Joël Azou
Unterstützung Inszenierung Nicolas Vercken, Camille Richard
Akrobatische Begleitung Maxim Pervakov
Kostüm Chloé Chamulidrat
Musikalische Komposition Simon Berger
Die Kompanie
Das Collectif PourquoiPas entstand 2020 aus dem Wunsch, gemeinsam zu arbeiten, auszuprobieren, zu scheitern, neu anzusetzen und künstlerische Entscheidungen kollektiv zu treffen. Zirkus, Musik und Theater verbinden sich dabei zu einer offenen, körperlichen und oft überraschenden Bühnensprache.
Seit 2021 ist das Kollektiv in Châlonvillars in der Region Bourgogne-Franche-Comté beheimatet und arbeitet eng mit lokalen Partner*innen zusammen. Besonders wichtig ist ihm die Nähe zum Publikum: Viele Arbeiten entstehen für Straßen, Hallen und andere ungewöhnliche Spielorte. Dort will PourquoiPas Begegnung schaffen, Hemmschwellen abbauen und Räume wieder zu Orten des gemeinsamen Erlebens machen.






